Im September haben zwei Ortheum-Standorte politischen Besuch empfangen. Beide Male ging es um eine zentrale Frage: Welche Rahmenbedingungen braucht eine moderne, leistungsfähige ambulante Versorgung?
CeOS Achern
Im CeOS Achern begrüßten wir den Bundestagsabgeordneten Johannes Rothenberger und die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Merkel (beide CDU).
Mit Gründer Dr. Alfred Spieker, Betriebsleiter Lukas Ehmann und dem BBMV diskutierten die Abgeordneten über steigenden Kostendruck, Fachkräftemangel, Investitionsbedarf, Praxisnachfolge, behördliche Hürden bei der Integration ausländischer Fachkräfte und der Frage wie eine qualitativ hochwertige und zugleich wirtschaftlich tragfähige ambulante Versorgung langfristig gesichert werden kann.
Der Austausch hat einmal mehr gezeigt: Innovative Versorgungskonzepte brauchen auch verlässliche politische Rahmenbedingungen.
„Die medizinische Versorgung befindet sich im Wandel. Medizinische Versorgungszentren können dabei eine wichtige Rolle spielen, weil sie moderne Formen der Zusammenarbeit ermöglichen und in ländlichen Regionen Versorgungslücken schließen können, wo Praxen nicht in selbständiger Form weiter betrieben werden“, so Katrin Merkel.
Johannes Rothenberger betonte: „Wir dürfen die verschiedenen Versorgungsmodelle nicht gegeneinander ausspielen. Die selbständige Praxis, Gemeinschaftspraxen und Medizinische Versorgungszentren können sich sinnvoll ergänzen. Entscheidend ist, dass die Menschen auch künftig einen guten Zugang zu medizinischer Versorgung haben.“
orthopaedicum trier und moselclinic
Am 7. September besuchte Lars Rieger, CDU-Landtagsabgeordneter für Trier/Schweich, unsere Standorte in Trier. Die erst Anfang des Jahres eröffnete Klinik mit eigenem OP ist bereits ausgelastet, ein deutliches Zeichen für den regionalen Bedarf.
Im Austausch ging es vor allem um die aktuellen Herausforderungen der ambulanten Versorgung. Ein wichtiges Thema war dabei das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz und die Sorge vor dessen negativen Auswirkungen, insbesondere der Budgetierung beim ambulanten Operieren. Geschäftsführer und orthopädischer Chirurg Dr. Christian Fink machte deutlich, dass die Regelungen die Ambulantisierung ausbremsen werden, mit entsprechenden Folgen für die Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Der direkte Austausch mit der Politik ist für uns besonders wichtig, um Erfahrungen aus der Versorgungspraxis einzubringen und gemeinsam über die Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige ambulante Versorgung zu sprechen.
Vielen Dank an Johannes Rothenberger, Dr. Katrin Merkel und Lars Rieger für das Interesse und den offenen gesundheitspolitischen Austausch.
